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Neustart: Ja oder Nein?

Herzlich willkommen auf meiner Website „HICASH.DE“

Der Name HICASH.DE ist entwickelt aus den Worten HIGH und CASH, (Hi wie das HiFi für High Fidelity) es soll also um Geld gehen, um hohe Geldbeträge.

Mein Name ist Heiko Reese. Seit 1996 war ich Gewerbetreibender, habe anfänglich Endgeräte und Dienstleistungsangebote aus der Telekommunikationsbranche im Versandeinzelhandel verkauft. Ab 2001 kam das Onlinemarketing hinzu, über das ich Nachfrage und Angebot zu verschiedenen Themen über SEO-/SEM-basierte Websites zusammenführte und z.B. Autos, Werbemittel, Erlebnis-Angebote und viele andere Aktionen gegen Umsatzbeteiligung beworben habe.

Im Jahr 2012 traute ich mich in mehrere Network-Marketing-Unternehmen einzusteigen. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, waren das alles nur Hypes – also kurzfristig ertragreiche, aber nicht langfristig tragbare Systeme – die natürlich mittlerweile vom Bildschirm verschwunden sind. Hätte man das Geld lieber in Wertpapiere (z.B. deutscher Dividenden-ETF) oder in Bitcoins investiert, wäre es heute ein Vielfaches der anfänglichen Startinvestion wert. Von der vergeudeten Zeit und dem vielen Ärger will ich gleich gar nicht reden.

Ende 2016 sah es noch verdammt gut aus – hier habe ich den Beschluss gefasst, eine Kapitalgesellschaft zu gründen. Bisher war ich immer nur Einzelunternehmer. Zwar auch umsatzsteuerpflichtig, aber eben wurden steuerlich die ganzen Gewinne mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz besteuert. Das können je nach Einkommenshöhe bis an die 52% sein, die da an Vater Staat fließen. Anfang 2017 gründete ich die INVOMAR UG (haftungsbeschränkt). Im Vergleich zu einer GmbH braucht man keine 25.000 € Stammkapital, es geht rein theoretisch ab 1 Euro, macht aber wenig Sinn. Ich startete mit 1.000 € Stammkapital und musste 25% aller Gewinne als Rücklage umbuchen, bis 25.000 € Stammkapital voll sind und die UG zur GmbH umgewandelt wird. So will es das Gesetz.

Als geschäftsführender Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft kann man so gut finanziell jonglieren, es gibt so viele steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Man kan sich ein Gehalt samt Firmenwagen und Altersvorsorge aus dem Einnahmen der Firma zahlen lassen, die dann auch gleich die Steuerlast der Firma reduzieren. Die Firma kann auch andere Rücklagen bilden, Aktien kaufen und noch vieles mehr. Eine GmbH ist stets angesehener als ein Einzelunternehmer… Aber sie hat auch einen wesentlich größeren Verwaltungsaufwand.

Jedenfalls brachen Mitte 2017 alle Hoffnungen zusammen, ich bekam einfach kein Geld mehr aus den System raus. Ende der Geschichte ist, dass ich Ende Juli 2017 mein Gewerbe abgemeldet, über die Gesellschafterversammlung die Auflösung der Kapitalgesellschaft beschlossen und über eine Münchener Anwaltskanzlei die Löschung der Firma aus dem Handelsregister beauftragt habe. Sogar die Steuererklärung für 2016 musste nach unten revidiert werden, die fiktiven Gewinne als Einzelunternehmer konnten nicht realisiert werden. Eigentlich sind diese Network-Konten durch mein Einzelunternehmen an die gegründete Kapitalgesellschaft verkauft worden. Der Verkauf wurde jedoch wegen Nichtigkeit rückgängig gemacht.

Nun bin ich gar kein Gewerbetreibender mehr. Mit Network-Marketing und dem Anwerben neuer Mitglieder für solche Unternehmen habe ich auch nichts mehr am Hut. Ein Kind, das sich verbrannt hat, spielt eben nicht mehr mit dem Feuer. Ob ich jemals wieder ein Gewerbe anmelden werde, weiß ich aktuell nicht. Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, online Geld zu verdienen. Und die werde ich nach und nach hier aufzeigen.


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